Dünnschichtsystem Flat Klett DS 16 oder DS FN 10/16 Fußbodenheizung mit geringer Aufbauhöhe

Dünnschichtsystem

Dünnschichtsystem Flat Klett oder DSFN

Private Bauherren stehen bei der Sanierung häufig vor der Frage, wie sich eine Fußbodenheizung trotz sehr geringer Aufbauhöhe realisieren lässt. Gerade im Bestand sind die baulichen Rahmenbedingungen oft klar vorgegeben. Türanschlüsse, Treppenläufe, vorhandene Estriche oder feste Brüstungshöhen lassen kaum Spielraum für zusätzliche Aufbauhöhen.

Dünnschichtsystem DSFN 16

In solchen Situationen kommt es weniger auf theoretische Idealaufbauten an, sondern auf Systeme, die sich an die vorhandene Bausubstanz anpassen lassen. Das Dünnschichtsystem DS FN 10/16 von Fördetherm ist dafür seit vielen Jahren eine bewährte Lösung. Es wurde speziell für Sanierungen entwickelt, bei denen nur wenige Millimeter zur Verfügung stehen.

Das Flat Klett System greift genau diese Anforderungen auf. Es verfolgt den denselben technischen Ansatz – geringe Aufbauhöhe bei zuverlässiger 

Wärmeverteilung, setzt jedoch auf eine andere Art der Rohrfixierung und eine vereinfachte Verarbeitung.
Dieses Dünnschichtsystem hat sich mittlerweile auf vielen Baustellen behauptet und ist bei unseren  Bauherren sehr beliebt.

Geringe Aufbauhöhe bei voller Heizleistung

Das Dünnschichtsystem DS FN 10/16 mit Folien-Noppenplatten erreicht inklusive Vergussmörtel eine Aufbauhöhe von etwa 18 bis 22 mm. Damit eignet es sich besonders für Sanierungen, bei denen vorhandene Höhen nicht verändert werden können oder sollen. Die Heizrohre sind vollständig im Verguss eingebettet, was eine gleichmäßige Wärmeübertragung sicherstellt.

Auch das Flat Klett System ist konsequent auf minimale Aufbauhöhen ausgelegt. Durch die dünne Klett-Trägerbahn und die direkt darauf fixierten Heizrohre lassen sich ebenfalls sehr flache Konstruktionen umsetzen. Für Bauherren bedeutet das, dass auch bei begrenzten Höhen eine vollwertige Fußbodenheizung möglich bleibt, ohne Türen kürzen oder Treppen anpassen zu müssen.


Unterschiedliche Rohrbefestigung bei gleicher Betriebssicherheit

Beim Dünnschichtsystem DS FN 10/16 werden die Heizrohre formschlüssig in die Noppenstruktur der Folienplatten gedrückt. Diese Technik ist seit vielen Jahren im Einsatz und hat sich im Baustellenalltag bewährt. Die Rohre sind während der Verlegung und auch beim anschließenden Verguss sicher fixiert.

Das Flat Klett System nutzt eine andere Befestigungstechnik. Hier haften die Heizrohre über eine Klettverbindung auf der Vliesoberfläche der Trägerbahn. Die Rohre lassen sich exakt positionieren und bleiben zuverlässig an Ort und Stelle. Auch beim Einbringen von Spachtel- oder Vergussmassen bleibt die Rohrlage stabil. Technisch erfüllen beide Systeme die gleichen Anforderungen an Betriebssicherheit und Dauerhaftigkeit.


Wegfall der Plattenklebung

Ein klassisches Dünnschichtsystem erfordert in der Regel das vollflächige Verkleben der Noppenplatten auf dem Untergrund. Dieser Arbeitsschritt benötigt zusätzlichen Kleber, Zeit und bringt Feuchtigkeit in den Aufbau. Gerade bei Sanierungen in bewohnten Gebäuden kann das eine Rolle spielen.

Beim Flat Klett System entfällt die Plattenklebung vollständig. Die Klett-Trägerbahn wird als Bahnware verlegt und direkt auf dem vorbereiteten Untergrund ausgelegt. Dadurch entfällt ein kompletter Arbeitsschritt. Das reduziert den Materialeinsatz, verkürzt die Bauzeit und minimiert die zusätzliche Baufeuchte.


Anwenderfreundlichere Verlegung

Das Eindrücken der Heizrohre in Noppenplatten erfordert über viele Meter hinweg körperlichen Einsatz. Besonders auf größeren Flächen oder bei ungünstigen Raumgeometrien kann das für den Verarbeiter anstrengend sein.

Beim Flat Klett Dünnschichtsystem werden die Heizrohre aufgelegt und leicht angedrückt. Die Verlegung ist gleichmäßiger und weniger kraftaufwendig. Das erleichtert die Montage und sorgt für einen ruhigeren Arbeitsablauf auf der Baustelle. Für Bauherren wirkt sich das indirekt auf die Montagezeit und die Ausführungsqualität aus.


Flexible Rohrführung im Sanierungsfall

Die Dünnschichtsystem Foliennoppenplatten geben feste Rohrabstände vor. Das sorgt für klar definierte hydraulische Verhältnisse und eine gleichmäßige Wärmeverteilung. In einfachen Grundrissen ist das technisch zuverlässig.

Im Bestand sind Grundrisse jedoch häufig komplex. Das Flat Klett System erlaubt eine freie Rohrführung im 50-mm-Raster. Rohrabstände können in Randzonen, Bädern oder verwinkelten Räumen gezielt angepasst werden. Diese Flexibilität ist gerade bei Sanierungen ein Vorteil, wenn bestehende Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen.


Was Bauherren konkret davon haben

Für private Bauherren bedeutet das Flat Klett System vor allem eines: weniger Arbeitsgänge und ein einfacherer Bauablauf. Der Wegfall der Plattenklebung spart Zeit und reduziert zusätzliche Baufeuchte. Das ist besonders relevant, wenn während der Sanierung weiterhin im Gebäude gewohnt wird.

Gleichzeitig bleibt die technische Funktion erhalten. Die geringe Aufbauhöhe, die sichere Rohrfixierung und die gleichmäßige Wärmeverteilung entsprechen den Anforderungen moderner Fußbodenheizungen im Bestand.


Fazit

Das Flat Klett System erfüllt die gleichen grundlegenden Anforderungen wie das Dünnschichtsystem DS FN 10/16: eine sehr geringe Aufbauhöhe und eine zuverlässige Wärmeverteilung. Durch die vereinfachte Verlegung, den Wegfall der Plattenklebung und die flexible Rohrführung bietet es jedoch eine anwenderfreundliche Lösung für viele Sanierungsprojekte.

Für Bauherren bedeutet das eine technisch saubere Fußbodenheizung mit möglichst wenig Eingriff in die bestehende Bausubstanz. Welche Lösung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt immer von den vorhandenen Gegebenheiten ab und sollte individuell geprüft werden.

Mehr zu Dünnschichtsystemen und Sanierungslösungen auf unserer Homepage www.baudochselbst.de

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