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Ihr fragt – wir antworten: Welcher Bodenbelag ist für eine Fußbodenheizung geeignet?

Fußbodenheizungen werden immer beliebter – sie bieten eine angenehme Wärme und gleichzeitig die Chance Energie zu sparen. Bevor man allerdings diese Vorzüge auch bei sich erleben kann, muss man die FBH planen, wobei auch der Bodenbelag eine wichtige Rolle spielt. Worauf es ankommt und welche Systeme mit welchen Böden zusammenpassen, erklären wir ihnen heute.

Generell gilt: der Belag sollte für die von der Fußbodenheizung ausströmende Wärme kein Hindernis sein, muss gleichzeitig aber auch Schwankungen der Raum- und Heizungstemperatur überstehen. Material und Dicke entscheiden, wie warm die Heizung sein muss, damit der Raum vernünftig gewärmt wird. Logischerweise gilt hier: Je einfacher der Boden für die Wärme zu durchdringen ist, desto kälter kann die Heizung laufen und so geringer fallen die Heizkosten aus.

Aber genug mit dem theoretischen Teil. Wir haben Ihnen zu den vier wichtigsten Belagsarten die Kernpunkte zusammengefasst, damit sie überlegen können, ob ihre Räume bereits fußbodenheizungstauglich sind, oder sie noch etwas umbauen müssen.

Bodenbelag – Teppichboden

Nahezu jeder Teppichboden ist als Belag für eine Fußbodenheizung geeignet. Im Gegensatz zu anderen Materialien sind trotz der Temperaturschwankungen kaum Schäden am Belag zu

erwarten. Allerdings kann ein schneller, fransiger  Teppich (z.B. Shaggyteppich) für die Wärme schwer zu durchdringen sein, weshalb ein dünner, kurzer (z.B. Berberteppich) besser geeignet ist. Wenn sie nicht wissen, ob ihr Teppich geeignet ist, lohnt meist ein Blick auf die   Verpackung oder ins Internet. Für Fußbodenheizungen günstige Teppiche sind meist gekennzeichnet.

Bodenbelag – Laminat

Laminat bietet viele Vorteile: es ist robust, leicht abwischbar und kommt mit einer Fußbodenheizung klar – wenn man einige wenige Punkte beachtet. Zunächst einmal muss das Laminat für Fußbodenheizungen freigegeben sein. Zum einen für die Sicherheit, zum anderen, weil aufgrund der Bauweise einige Laminatarten zu große Wärmedurchlässigkeitswiderstände haben, die das Heizen per Fußbodenheizung nicht mehr lohnenswert machen. Zwar ist auch optisch ansprechendes Laminat bereits günstig zu erhalten, allerdings sollte man für die Verlegung eher ein hochwertiges Laminat verwenden.

Bodenbelag – Fliesen

Fliesen gibt es seit vielen Jahren und sie bewähren sich immer wieder in verschiedensten Wohnräumen und Varianten. Dieser stilistische Klassiker lässt sich natürlich auch mit einer Fußbodenheizung kombinieren.Der Hauptpunkt, der für Fliesen über einer Fußbodenheizung spricht, ist der extrem geringe Wärmedurchlasswiderstand, der ein effizientes Arbeiten der Fußbodenheizung auch bei geringen Temperaturen ermöglicht. Dabei spielt es fast keine Rolle, welche Fliesenart ausgewählt wird, denn nahezu alle erfüllen dieses Kriterium.
Die Fliese ist also der absolute Hit unter den Belägen!

Bodenbelag – PVC

Generell kann man eine Fußbodenheizung auch unter diversen PVC-Böden verlegen, allerdings ist bei günstigeren Varianten ein Schaden des Bodens möglich. Daher sollte vorher unbedingt geprüft werden, ob der Belag FBH-tauglich ist und geprüft werden, wie sich der Boden bei Wärme und Temperaturschwankungen verhält.

Wir hoffen, Ihnen ein wenig weiter geholfen zu haben, zumindest wenn es darum geht,  ihren derzeitigen Boden zu prüfen, oder sich für einen neuen zu entscheiden. Sollten sie weiterhin Fragen zu den Belägen oder Fußbodenheizungen im Allgemeinen haben, kontaktieren sie uns!

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