Welchen Bodenbelag für die Fußbodenheizung?

Wie schon im früheren Artikel erklärt ist nicht jeder Bodenbelag mit einer Fußbodenheizung vorteilhaft kombinierbar. Zu bedenken bei jedem Belag ist der Wärmedurchlasswiderstand, Wärmeleitfähigkeit und die Stärke des Belages. Damit Sie sich einen besseren Überblick über die einzelnen Bodenbeläge in Kombination mit einer Fußbodenheizung machen können, stellen wir einige beliebte Bodenbelege wie folgt vor:

Fußbodenheizung und Teppichböden

Fußbodenheizung Teppich
Fußbodenheizung und Teppichboden

Es gibt auch Teppichböden die für Fußbodenheizungen geeignet sind. Es spielt keine Rolle, ob der Belag aus Textil-, Kunst-, Naturfaser besteht. Mittlerweile bietet der Markt eine Vielzahl von Modellen. Fragen Sie Ihren Fachhändler nach passender Auslegware und achten Sie immer auf ein Hinweis oder ein Siegel, dass der ausgewählte Teppich für eine Fußbodenheizung geeignet ist.

Fußbodenheizung und Laminatböden

Fußbodenheizung Laminat

Fußbodenheizung Laminat

Der Laminatboden wird immer häufiger gewählt da er nicht nur gut aussieht sondern auch einfach zu verlegen und leicht zu pflegen ist. Für eine Kombination mit einer Fußbodenheizung sind oft aber eher hochwertige Laminatböden zu empfehlen. Auch muss bei der Wahl die Trittschalldämmung an der Unterseite des Bodens bedacht werden. Diese hindert meistens den Wärmefluss und muss bei der Entscheidung mitbedacht werden. Im Allgemeinen ist ein Laminatboden geeignet für eine Fußbodenheizung aber es muss der angegebene Wärmedurchlasswiderstand auf den Verpackungen bedacht werden.

Fußbodenheizung - PVC
Da nicht alle PVC Belege für eine Verlegung auf einer Fußbodenheizung geeignet sind muss beim Hersteller nachgefragt werden. Im Allgemeinen sind die geeigneten PVC Beläge stark Wärmedurchlässig und so kann die Heizung niedriger gestellt werden als bei etwa einem Laminatboden. Der PVC Boden ist oft preiswerter als ein Laminatboden, trotzdem pflege leicht und lässt sich sehr gut mit einer Fußbodenheizung kombinieren.

Fußbodenheizung – Fliesen und Natursteine

Fußbodenheizung Fliesen

Fußbodenheizung Fliesen

Fliesen und Natursteine lassen sich besonders vorteilhaft auf einer Fußbodenheizung verlegen. Sie besitzen meisten eine hohe Wärmeleitfähigkeit und dadurch verbreitet sich die Wärme schnell und gleichmäßig im gesamten Raum. Auch der Wärmedurchlasswiderstand ist bei den meisten Belegen dieser Kategorie sehr niedrig. Durch diese Fakten können Sie Heizkosten sparen und außerdem sind Fliesen und Natursteine wärmeverträglich und die Gefahr von Fugen- und Rissbildung sind sehr gering.

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Eignet sich jeder Bodenbelag für eine Fußbodenheizung?

Fördetherm Fußbodenheizung

Fördetherm Fußbodenheizung

Nach der Entscheidung eine Fußbodenheizung zu verlegen, sollten Sie  bei der Wahl des richtigen Bodenbelages sorgfältig überlegen. Oft werden die Vor- und Nachteile der Bodeneigenschaften nicht bedacht. Durch  die richtige Wahl des Bodenbelages können zum Beispiel auch unnötige Heizkosten verhindert werden.

Grundsätzlich kann fast jeder Bodenbelag auf eine Fußbodenheizung aufgebracht werden. Eine schnelle und gleichmäßige Wärmeverteilung wird am besten mit Fliesen und Natursteinen erreicht. Auch wenn die Fliesen oder Natursteine durch Teppiche verdeckt werden, lassen sie die Wärme besser passieren als das meiste Parkett.

Fußbodenheizung Naturstein

Fußbodenheizung Naturstein

Holz ist zwar ein guter Dämmstoff, hat aber für die Fußbodenheizung eine geringere Wärmeverteilung, als der Stein.  Immer öfters werden Holzböden wie Pakettböden  oder Laminatböden bevorzugt. Bei der Verlegung muss zwischen einer vollflächigen Verklebung oder einer schwimmenden Verlegung entschieden werden. Bei beiden Verlegetechniken der Flächenheizung müssen weitere Nachteile bei einer Verklebung bedacht werden.

Fußbodenheizung Laminat

Fußbodenheizung Laminat

Bei einer Verlegung von Teppichböden oder Kunststoffböden sollten Sie  drauf achten, dass sie keinen Schaumrücken haben und nicht mit Klebeband fixiert werden, sondern vollflächig mit dem Untergrund verklebt werden. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass Bodenbelege wie Teppiche für Fußbodenheizung geeignet sind.

Grundsätzlich sind bei der Wahl jedes Bodenbelages die Dicke, der Wärmedurchlasswiderstand und die Wärmeleitfähigkeit entscheident. Je niedriger die Dicke und der Wärmedurchlasswiderstand und je höher die Wärmeleitfähigkeit des Bodenbelages ist, desto besser passt die Kombination mit Ihrer Fußbodenheizung.

Weitere wichtige Informationen, die für die Verlegung des Bodenbelages  auf eine Fußbodenheizung wichtig sind, können beim Hersteller des Bodenbelages  nachgefragt werden.

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Wie entstand eigentlich die Fußbodenheizung?

Der erste bekannte Vorgänger der Fußbodenheizung war der Hypokaust, erfunden von den Römern. Sie nutzetn sogenannte Praefurnia, Öfen in denen Holz verbrannt wurde. Die heißen Abgase der Feuerstelle wurde durch kanalartige Rohre unter die Böden geleitet. Der kalte Rauch wurde dann durch kaminartige Schächte ins Freie befördert. Der Boden musste damals natürlich viel höher gebaut werden, da die Rohre darunter verlaufen mussten, als es heutzutage der Fall ist. Um die Wärme besser zu leiten bestand der Boden aus mehreren Schichten Estrich auf Ziegelplatten und wurde prunkvoll mit Mosaiken geschmückt. Der Nachtteil dieses Vorläufers war jedoch das der Boden sich sehr stark erhitzte und das Betreten nur mit Holzschuhen möglich war. Auch konnte die Temerpatur damals nicht so optimal geregelt werden wie wir es heutzutage gewohnt sind. In einigen archäologisch freigelegten römischen Häusern oder Bädern kann solch ein Hypokaust noch wiedergefunden werden.

Nach dem Zerfall des Römischen Reichs trat ein weiterer Vorläufer 700 n. Chr. bei den Koreanern auf. Den großen Durchbruch in Europa schaffte die Fußbodenheizung erst in den 80iger Jahren.

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Vor- und Nachteile einer Fußbodenheizung

Vor der Wahl für eine Fußbodenheizung müssen gegebene Vor- und Nachteile bedacht werden. Doch was genau sind eigentlich die Vor- und Nachteile einer Fußbodenheizung?

Nachteil einer Fußbodenheizung ist unter anderem die Reparatur oder die Sanierung. Da die Fußbodenheizung unter dem Boden gelegen ist, ist eine Reparatur oft nur mit dem Aufbrechen des Bodens möglich. Auch zu bedenken ist die Wahl des gwünschten Bodens. Nicht jeder Bodenbelag lässt sich mit einer Fußbodenheizung kombinieren und könnte sogar den Wärmeaustausch dämmen.

Ein besonderer Vorteil sind natürlich die Einsparungen an Energiekosten. Hier wird die Wärme über den ganzen Boden verteilt, während ein einfacher Heizkörper nur eine kleine Fläche besitzt. Diese kleine Fläche muss deshalb besonders stark erwärmt werden um die Raumtemperatur zu steigern. Da die Fußbodenheizung eine viel größere Fläche besitzt erwärmt sie den Raum gleichmäßiger und muss nicht so stark erhitzt werden wie ein einfacher Heizkörper. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Boden auf dem wir gehen erwärmt wird.

Fördetherm Fußbodenheizung

Fördetherm Fußbodenheizung

Natürlich werden dadurch besonders unsere Füße gewärmt. Und da wir eine Raumtemperatur bis zu 5°C wärmer einschätzen wenn unsere Füße gewärmt sind, kann die Fußbodenheizung auch mit niedrigeren Temperaturen ein angenehmes Klima ausstrahlen. Sogar im Winter kann man dann auf dicke Socken verzichten. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum. Es macht das Klima nicht nur angenehmer sondern verringert auch das Wachstum von Hausmilben und Schimmelpilzen. Außerdem wird deutlich weniger Staub aufgewirbelt und die Pflege ist um einiges leichter.

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Quellen:
http://www.sichere-immobilie.de/fussbodenheizung-vor-und-nachteile/

Fußbodenheizung – Wärmebedarf im Altbau

 

Fußbodenheizung Fördetherm

Fußbodenheizung Fördetherm

Wenn Altbauten schlecht gedämmt sind, kann es sein, dass eine Fußbodenheizung allein den Wärmebedarf nicht abdeckt und es erforderlich ist, zusätzlich bei Bedarf Heizkörper einzusetzten. In den Randbereichen der Räume mit höherem Wärmebedarf,  können die  Abstände der Heizschlangen bei der Verlegung einer Fußbodenheizung reduziert werden, so dass in diesem Bereich eine höhere  Oberflächen-temperatur erzielt werden kann. Die Vorlauftemperaturen sollten jedoch nicht 45° überschreiten, damit nicht zu große Spannungen im Estrich entstehen können

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Fussbodenheizung im Noppenplattensystem von Fördetherm

Fördetherm Fussbodenheizung
Fördetherm Fussbodenheizung

Fussbodenheizung im Noppenplattensystem von Fördetherm ist zweischichtig aufgebaut. Die untere Schicht ist die Dämmschicht aus Polystyrolschaum. Diese dient der Wärme- und Trittschalldämmung. Die oberseitige Schicht aus überlappender Polystyrol-Folie ergänzt die Wärmedämmeigenschaft und verfügt über eine Noppenkontur, die zur Heizrohraufnahme dient.

Fördetherm Fussbodenheizung
Verlegen mit Überlappung

Bei der Fußbodenheizung im Noppenplattensystem ist eine schnelle und rationelle Ein-Mann-Montage möglich, da kein Werkzeug benötigt wird. Die begehrte Fußbodenheizung im Noppenplattensystem wird in Nassbauweise verlegt, was bedeutet, dass über die Fußbodenheizung Nassestrich als Lastverteilschicht eingebracht wird. Das Heizrohr wird bei der Flächenheizung im Noppenplattensystem ohne weiteres Zubehör einfach mit der bewährten”Druckknopftechnik” zwischen den Noppen festgedrückt.Eine spezielle Anordnung der Noppen erlaubt eine Schnecken-, Mäander- oder Doppelmäanderverlegung. Außerdem erlaubt die Anordnung der Noppenfelder auch bei einer Diagonalverlegung eine normgerechte Montage. Die Noppenplatten sind für Rohrdimensionen von 14 bis 17 mm ausgelegt.

Fördetherm Fussbodenheizung
Verlegen des Heizrohrs

Der Verlegeabstand der Noppenplatten-Fußbodenheizung beträgt 80 mm und Vielfache davon. Wie bei den anderen Flächenheizungen kann die Fußbodenheizung im Noppensystem wahlweise mit dem Kunststoffrohr Tempus-flex oder mit dem begehrten Metallkunststoffverbundrohr Tempus-al verlegt werden. Das Tempus-al besteht aus einer Aluminiumschicht, eingeschlossen von zwei Kunststoffschichten.

 Paketpreise für die Fußbodenheizung im Noppenplattensystem finden Sie hier.

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