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Kleines Fußbodenheizungs-ABC – H wie…

Mit unserem Fußbodenheizungs-ABC werden Sie ruckzuck zum Fußbodenheizungsexperten – denn jeden Montag gibt’s einen neuen Buchstaben!

Heizlastberechnung - mit uns kein Problem!

Heizlastberechnung – mit uns kein Problem!

Heizlastberechnung

Heizlastberechnungen müssen nach der neuen Europäischen Norm DIN EN 12831 sowie dem nationalen Anhang Beiblatt 1 durchgeführt werden. Die Heizlastberechnung ist notwendig, um für genormte Auslegungsbedingungen die erforderliche Wärmezufuhr des Wärmeerzeugers vorzuhalten und die erforderliche Norm-Innentemperatur sicherzustellen. Mit der Norm DIN EN 12831 ist eine Reihe von Änderungen vorgenommen worden, die das Ergebnis der Heizlastberechnung im Vergleich zur bisherigen DIN 4701 beeinflussen. Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei Ihrer Heizlastberechnung!

Heizmittelübertemperatur

Die Heizmittelübertemperatur wird als logarithmisches Mittel aus der Vorlauftemperatur, der Rücklauftemperatur und der Norm-Innentemperatur gemäß DIN EN 1264 berechnet. Diese bestimmt bei konstantem Aufbau die Wärmestromdichte.

Heizrohre

Neben Vollkunststoffrohren aus PE-RT mit Sauerstoffsperrschicht stehen auch Metall-Kunststoff-Verbundrohre für die Flächenheizung zur Verfügung. Wir bieten Ihnen vor allem zwei Rohre an – das hochwertige Metall-Kunststoff-Heizrohr Tempus-al, das 100% sauerstoffdicht und für die Trinkwasserversorgung geeignet ist, sowie das etwas preiswertere Kunststoffheizrohr Tempus-flex. Diese und alle weiteren Heizrohre finden Sie auf unseren Zubehör-Seiten auf unserer Homepage.

Schichtenaufbau des Metall-Kunststoff-Verbundrohrs Tempus-al:

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Schichtenaufbau des Kunststoff-Heizrohr Tempus-flex:

fussbodenheizung_heizrohr_aufbau_pe-rt

Heizrohrbefestigung

Heizrohre müssen beim Verlegen so befestigt werden, dass ihre geplante horizontale und vertikale Linie eingehalten wird. Die Fußbodenheizungsrohre sind mit Abständen von mehr als 50 mm von senkrechten Bauteilen, 200 mm von Schornsteinen, offenen Kaminen und Schächten zu verlegen. Befestigungsabstände von Rohrhalterungen sind systemabhängig. Sie sollten jedoch nicht mehr als 500 mm betragen.

Beispiel für einen Heizkreis (Mäander-Verlegung)

Beispiel für einen Heizkreis (Mäander-Verlegung)

Heizkreise

Die Größe und Ausstattung der einzelnen Heizkreise orientiert sich unter anderen

  • am ausgewählten Oberbodenbelag
  • am Verlegeabstand
  • an der Heizrohrdimension
  • an der Heizkreislänge
  • an der Anzahl der Heizkreise
  • an der maximalen Systemtemperatur
  • an der gewünschten Raumtemperatur
  • an der maximalen Oberflächentemperatur

Damit jeder Heizkreis die erforderliche Wärmeleistung abgeben kann und über den errechneten Massenstrom verfügt, müssen die Druckverluste der einzelnen Heizkreise hydraulisch abgeglichen werden. Dies erfolgt am Heizkreisverteiler durch Einstellen der Regulierventile. Ebenso stehen nach der Auslegung der Heizflächen den benötigten Massenstrom fest. Diese bilden die Grundlage für die Auswahl der Umwälzpumpen. Die Heizflächenauslegung kann mit Randzonen ausgeführt werden, bei der heutigen Heizlastberechnung kann aber in der Regel darauf verzichtet werden.

hydraulischer Abgleich

Durch ungleiche Rohrlängen und Leistungsanforderungen weisen die verschiedenen Heizkreise der Flächenheizung verschiedene Druckverluste auf. Diese Verluste sind über Regulierventile am Heizkreisverteiler oder durch z.B. Strangregulierventile abzugleichen und einzustellen.

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Tel.: 04342 – 799106
E-Mail: info@baudochselbst.de
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